Was sind Sigillen?

Alles schwingt, jeweils auf seine Art im gesamten Meer der Schwingungen mit. Alles ist dabei der großen kosmischen Ordnung der Schöpfung unterworfen. Es gibt jeweils in allen Bereichen der Schöpfung ähnliche Prinzipien, hieraus ergeben sich die Analogien. Was miteinander analog ist, ähnelt sich in seinen Schwingungen, dies nutzen wir z.B. dadurch, daß wir etwas „anstatt“ verwenden oder mehrere Einzelglieder der Analogiekette gemeinsam anwenden um die Wirkung zu verstärken.

Auch Namen, Buchstaben, Zahlen sind Schwingungen.

Aus den Buchstaben eines Namens ergibt sich nun, aufgrund altüberlieferter Reihenfolgen und Auslesen, eine Namensglyphe. In ihr ist quasi die Schwingungsenergie des Namens in eine Zeichnung „gebannt“ worden, sie ist das Symbol des Namens.



Hier eines dieser Buchstabenschemata:



In eine solche Vorlage werden nun die Buchstaben eines Namens mit einem Strich der Reihenfolge nach miteinander verbunden. Kopieren wir anschließend diese Strichfolge heraus, haben wir die Namensglyphe in ihrer "Rohform".

Hier ein Beispiel: Erkennen Sie den Namen?



Wichtig ist, das die Namensglyphe in einem Strich gezeichnet ist. Es gibt auch eine Methode bei denen die Vokale jeweils ausgelassen werden. Es wird vemutet das dies früher geschah, um den eigentlichen Namen bzw. Sinn und Zweck der Namensglyphe/Sigille so etwas zu verschleiern. Manchmal wird zu Beginn ein kleiner Punkt, am Ende ein kleiner Strich hinzugefügt. Im übrigen waren/sind auch der künstlerischen Gestaltung/Ausschmückung keine Grenzen gesetzt. So können z.B. die sich ergebenen Felder ausgemalt werden.





Sie können die Namensglyphe nun „aufladen“ und „erwecken“, dann wird sie zur Sigille.

Das Wort Sigille leitet sich vom lateinischen Wort „sigillum“ ab und bedeutet Siegel. Da sich dieses jedoch von gewöhnlichen unterscheidet, wurde der Begriff Sigille eingeführt. Eine Sigille wird als „lebendig“ geschriebenes Wort verstanden, denn sie wurde mit einer Kraft aufgeladen.


Nehmen wir einmal an, Sie haben eine Namensglyphe des Erzengels Gabriel ;) vor sich und möchten diese nun für Ihre Engelarbeit aufladen. Dann gehen Sie so vor:
  • Meditieren Sie über die Namensglyphe des Erzengels, schauen Sie sich sie genau an, zeichnen Sie sie (in einem Strich) in Gedanken und auch  praktisch nach. Lernen Sie sie kennen, "tauchen" Sie in sie, machen Sie sich mit ihr vertraut- Schreiben Sie Ihre Eindrücke hierzu auf.
  • Zeichnen Sie nun  die Namensglyphe des Erzengel auf ein Blatt Papier. Wichtig ist hierbei Ihre innere Einstellung, Ihre Intension. Denken Sie an das, was Sie erreichen möchten und danken Sie ihm für seine Hilfe usw.
  • Wenn die Zeichnung fertig ist, legen Sie sie vor sich hin, zünden eine Kerze an und gehen in die Meditation. Nehmen Sie Kontakt zum Engel auf, erspüren Sie seine Anwesenheit.
  • Bitten Sie nun den Erzengel, die Namensglyphe mit seiner Lichtenergie zu aktivieren. Bitten Sie um seinen Segen.
  • Visualisieren Sie dann wie ein Engel-Lichtstrom sich langsam in die Glyphe ergießt, sie also quasi nachzeichnet und mit Lichtenergie auffüllt. (Sollte sich Ihnen das Licht in einer bestimmten Farbe zeigen, so können Sie die Sigille später in dieser Farbe nachzeichnen.)
  • Wenn Sie das Gefühl haben der „Ladevorgang“ ist beendet, bedanken Sie sich und beenden Sie die Meditation auf Ihre gewohnte Weise.
Sie haben nun eine ganz persönliche Sigille mit der Sie arbeiten können. Symbole sind für uns Werkzeuge, sie helfen uns bei unserer spirituellen Arbeit.

Sie können auch einen Gegenstand mit der Sigille versehen, vielleicht die Glyphe auf ein kleines Tisch-Tuch aufmalen, daß Sie dann immer bei Ihrer Kontaktaufnahme auflegen oder in einen Edelstein einritzen etc. Verfahren Sie dann jeweils genau wie oben beschrieben und lassen Sie sie „aufladen“.





 

© Kraheck-Liecker