Tier - Sterbegleitung / Trauerarbeit






Die Sterbebegleitung/Trauerarbeit teilt sich in verschiedene Phasen auf. Diese Abschnitte unterscheiden sich natürlich jeweils etwas und kommen mitunter auch nur einzeln in Betracht, denn kein Fall ist wie der andere. Manchmal kommt der Tod überraschend und rasend schnell, manchmal schleichend und das Sterben zieht sich sehr lange hin. Manchmal war es ein Unfall, manchmal eine Erkrankung und mitunter hofft auch ein Besitzer (zu) lange, das der Tod von sich aus kommt und er nicht vor der Entscheidung stehen muß, sein Tier zu erlösen und den Qualen ein Ende zu setzen.

Wohlgemerkt sollte diese Frage nur dann im Raum stehen, wenn keine Heilung mehr möglich ist und es keine Hoffnung auf Besserung gibt. Dann allerdings gehört es auch zu unserer Verantwortung das Tier zu erlösen und gehen zu lassen. Tiere spüren sehr deutlich wenn wir „klammern“ und, vielleicht aus Ängsten vor dem Alleinsein, nicht loslassen können. Unsere Tierlieblinge kämpfen dann über ihre Kräfte hinaus und erleiden für uns vielleicht gar nicht vorstellbare Qualen um weiterhin unser treuer Gefährte zu sein.

So manches Tier vermittelt einem Tierkommunikator das es deutlich weiß das das Ende seines irdischen Lebens gekommen ist (Tiere haben auch hierfür ein gutes Gespür!), es eigentlich auch gehen möchte, weil alles so beschwerlich geworden ist oder es so starke Schmerzen hat, es aber doch nicht gehen kann weil..........

Doch beginnen wir von vorn...

Der 1. Schritt ist die Bewußtwerdung

und kommt nur in Betracht wenn das Ende naht und erkennbar ist. Sollte der Tod des Tieres plötzlich und überraschend kommen entfällt er situationsbedingt.

Zunächst einmal gilt es sich selbst und auch Ihrem Tier die eingetretene Situation bewußt werden zu lassen. Verdrängen und verleugnen hilft dabei keiner Seite. Mit Hilfe der Tierkommunikation kann zwischen ihnen vermittelt werden, jeweils die Gefühle und Ängste des anderen mitgeteilt, erklärt werden usw. Sicherlich ist es für Sie hilfreich und vielleicht auch erleichternd zu erfahren, was und wie ihr Tier über alles denkt, die Dinge sieht, die Lage beurteilt.

In dieser Zeit kann Reiki Ihnen und Ihrem Tier es erleichtern mit dieser Herausforderung fertig zu werden.




Der 2. Schritt ist die Akzeptanz.

Dies ist für beide Seiten Tier und Mensch nicht einfach, ermöglicht aber die noch verbliebene gemeinsame Restzeit ehrlich und intensiv miteinander zu verleben.

Tiere spüren deutlich wenn man sie belügt und sei es aus noch so gutgemeinter Absicht. Sie nehmen intuitiv wahr, daß Sie ihnen etwas verheimlichen und fühlen sich für Ihr verändertes und auch traurigeres Verhalten schuldig.

Durch Akzeptanz müssen Sie sich beide nichts mehr vormachen und brauchen sich keine heile Welt mehr vorzuspielen.

Sie dürfen nun auch traurig und/oder ängstlich sein über das was kommen wird, denn Ihr Tier weiß ja nun warum dies so ist, worum es geht.

Umgekehrt erlauben Sie dadurch auch dem Tier so zu sein wie es nun ist, es muß sich nicht mehr mühsam zwingen und kämpfen, um so zu sein wie immer. Es braucht keine Angst mehr davor zu haben, das Sie es nun nicht mehr lieb haben und böse auf es werden, wenn es sich krankheitsbedingt jetzt anders verhält als üblich.

Am Ende dieser Akzeptanzphase wird der Kontakt meist intensiviert und er verlagert sich aus der angstbesetzten Ebene in eine vertrauensvolle. Jeder begegnet dem anderen dankbar und in der Gewißheit auch den letzten Abschnitt der gemeinsamen Reise ehrlich und miteinander zu meistern.

Reiki hilft auch hierbei unterstützend und erleichternd, die Tierkommunikation vermittelnd

Der 3. Schritt ist die Begleitung in den Übergang.

Dieser ist für alle Tierbesitzer sicherlich der schwerste Abschnitt. Die Tiere selber erahnen den Zeitpunkt meist schon etwas im voraus und sie spüren auch intuitiv das dies kein Ende sondern ein Übergang ist. Trotzdem fällt auch ihnen der Abschied nicht leicht und Angst kann sich selbstverständlich einschleichen.

Erfahrungsgemäß hilft es jedem Tier, wenn man ihm telepathisch so oder ähnlich mitteilt: „Es ist okay, du darfst gehen, laß los, drüben wird es schön und ich bin dir nicht böse wenn du dich nun von mir verabschiedest. Wir werden immer noch auf eine ganz spezielle Art miteinander verbunden sein und ich danke dir für die schöne Zeit mit dir“.

Gerade zu uns gekommene Haustiere sehen in ihrem Sein bei uns ihre Aufgabe und es ist wichtig, das auch wir sie aus dieser entlassen.

Ihr Tier hat Sie eine lange Zeit intensiv begleitet und es kennt Sie genau. Wenn es Ihnen emotional nicht möglich ist, diesen letzten Schritt mit ihm zu gehen, so wird es hierüber nicht verwundert sein und es vorziehen, wenn Sie dazu ehrlich stehen. Ein Tierkommunikator übermittelt Ihrem Tier gerne Ihre diesbezüglichen Abschiedsgedanken und begleitet es für Sie in seinen Übergang und durch das Tor des Todes.

Auch auf diese Situation des Übergangs können wir Reiki senden und es Ihrem Tierliebling erleichtern.

Der 4. Schritt ist der Kontakt mit der verstorbenen Tierseele.

Auch für ein Tier ist der Tod kein Endpunkt, auch eine Tierseele wechselt nur die Dimension, wandert auf eine andere Schwingungsebene.

Mit Hilfe der Tierkommunikation kann mit der Tierseele Kontakt aufgenommen werden Sicherlich ist es hilfreich für Sie, wenn Sie näheres darüber erfahren können wie es ihm nun geht, wie es da aussieht wo es jetzt ist etc.

Mit der Zeit sollten wir diese Kontakte aber auslaufen lassen, denn je länger Ihr Tier dort ist wo es dann ist, desto mehr sollte es auch von seinem vergangenen Leben Abstand gewinnen, um sich auf neue Aufgaben vorbereiten zu können. Alles besteht aus einzelnen Entwicklungsstufen, unser Leben hier und unser Dasein dort; ebenso für uns Menschen wie für die Tiere. Geben Sie also auch Ihrem Tier die Möglichkeit sich dort weiterentwickeln zu können. Irgendwann muß der Punkt kommen, wo wir definitiv loslassen und uns nur noch erinnern. Unsere Erinnerungen kann uns niemand nehmen.

In den ersten Tagen nach dem Übergang können Reikigaben Ihrem Tier dabei helfen, sich drüben besser orientieren zu können. Dies kann in besonderem Maße hilfreich sein, wenn Ihr Tier plötzlich verstorben ist z.B. durch einen Unfall.

    
Verwendung der Tierbilder mit Genehmigung von Adolf Kraheck, © 2010 Adolf Kraheck



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