Tierkommunikation



Was ist Tierkommunikation und wie funktioniert sie?
Kann ein Tierkommunikator mit jedem Tier „reden“?
Der Tierkommunikator, als Dolmetscher zwischen Ihnen und Ihrem Tier
Tiergespräche – vor Ort und auf Distanz
Spezielle Formen der Tiergespräche
Wie läuft eine tierkommunikatorische Beratung ab?
Wie ein Tierkommunikator seine Aufgabe verstehen sollte






Was ist Tierkommunikation und wie funktioniert sie?


Tiere sprechen nicht, wie z.B. im Film bei Dr. Doolittle, mit Worten. Tiergespräche laufen auf einer anderen Ebene ab und zwar telepathisch, es ist eine Verständigung über Bilder, Gefühle, Gedanken, mitunter auch Geruchs- und Geschmacksempfindungen. Tiere kommunizieren auf diese Art und Weise untereinander (auch Art übergreifend) und mit Menschen. Wir beschäftigen uns an dieser Stelle mit den „Gesprächen“ zwischen Mensch und Tier.

Es wird Sie vielleicht erstaunen, aber in gewisser Weise führen Sie als Tierhalter auch schon telepathische „Gespräche“ mit Ihrem Tierliebling. Sicherlich hat er Sie schon einmal in einer bestimmten Körperhaltung und mit einem ganz bestimmten Blick, Gesichtsausdruck angesehen. Vielleicht haben Sie sogar gesagt: "Was willst Du denn?...... " und nach einer Weile haben Sie es einfach gewußt. Vielleicht denken Sie jetzt: „Na ja, da hab ich gut geraten.“ Möglich wär´s, viel wahrscheinlicher ist aber, daß Ihr Tier Ihnen ein Bild oder ein Gefühl von dem was es mitteilen möchte gesandt hat und Sie so intuitiv wußten was Sache ist.

Umgekehrt kann z.B. jeder Hundebesitzer bestätigen, daß, wenn er sich unwohl fühlt, traurig oder krank ist, sein Hund dies direkt bemerkt, erspürt und sich entsprechend verhält.

Diese „Kanäle“ für derartige Gespräche sind durchaus bei allen Menschen vorhanden, allerdings werden Sie in unserer modernen, technikgeprägten Welt kaum benutzt. Die Fähigkeiten verkümmern und geraten in Vergessenheit. Bei den Naturvölkern war/ist das noch anders, sie besitzen noch einen viel engeren Kontakt zur Natur an sich und den Tieren im speziellen.

Heutzutage verläuft diese Kommunikation also im allgemeinen nur noch etwas schwerfällig und holprig. Meistens verstehen die Tiere uns noch eher, als umgekehrt. Die Fähigkeit mit Tieren telepathisch zu kommunizieren kann aber durch das Erlernen bestimmter Techniken und der Einübung spezieller Vorgehensweise wieder erweckt und ausgebaut werden.

Ein ausgebildeter Tierkommunikator kann für Sie zum Dolmetscher werden und die Verständigung zwischen Ihnen und Ihrem Tier erleichtern, bereichern, ja in manchen Fällen sogar erst ermöglichen. Er übersetzt für Sie Ihre Worte in die Bildersprache des Tieres und umgekehrt die empfangenen Botschaften und Eindrücke in für Sie verständliche Worte.




Kann ein Tierkommunikator mit jedem Tier „reden“?






Ja-, allerdings gestaltet es sich bei wildlebenden Tieren etwas schwieriger als bei Tieren die mit Menschen zusammenleben. Und bei manchen wildlebenden Tieren ist es auch so, daß sie kein individuelles Bewußtsein haben und als Gruppe antworten. Wir erhalten dann eine Antwort, können aber nicht genau definieren wer aus der Gruppe, dem Rudel, nun die Antwort gesandt hat.

Im Großen und Ganzen mögen Tiere die Kommunikation zwischen Mensch und Tier. Sie sind zwar mitunter zunächst etwas verdutzt, begrüßen es aber allemal diese Verständigungsform geboten zu bekommen. Tiere sind in der Regel mitteilsam, sei es nun der gerade auf der Couch gekrault werdende Hund oder ein wildlebender Fischreiher auf der Wiese und auch der Spatz auf der Fensterbank weiß so einiges zu berichten.


Auch ein geübter Tierkommunikator darf es aber nicht übertreiben, selbst bei Tieren mit denen er oft einen telepathischen Kontakt hat, muß er Erholungsphasen einräumen, denn derartige „Gespräche" sind für die Tiere anstrengend und ermüdend. Und manches Mal hat unser Gesprächspartner aus der Tierwelt auch einfach keine Lust und blockiert den telepathischen Kontakt. Das haben wir dann zu akzeptieren und dürfen an einem anderen Tag einen neuen Versuch starten.

Nicht immer sind die Mitteilungen der Tiere ganz eindeutig. Ein Tierkommunikator braucht viel Einfühlungsvermögen, eine hohe Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit und nicht selten auch ein gewisses Talent zur Dedektivarbeit. Mitunter müssen auch übermittelte Eindrücke relativiert werden, z.B. auf die Größe des „Redners“; da können Pfützen schon mal zu großen Seen werden. Hilfreich sind außerdem grundlegende ethologische Kenntnisse u.a. auch um Verhaltensauffälligkeiten bzw. deren Gründe erkennen zu können.



Der Tierkommunikator, als Dolmetscher zwischen Ihnen und Ihrem Tier


Mit Hilfe der Tierkommunikation können Sie das Verhältnis zu Ihrem Tier intensivieren. Durch ein von einem Tierkommunikator für Sie durchgeführtem Tiergespräch erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen. Sie können z.B. erfahren was Ihr Tier für Vorlieben hat, wovor es Angst hat, warum es sich so und nicht anders verhält, erfahren Gründe für eventuelle „Macken“ und vieles mehr.

Umgekehrt können Sie Ihrem Tier leichter vermitteln, warum Sie ein bestimmtes Verhalten nicht tolerieren können und welches Sie sich wünschen.

Es gibt halt einfach weniger Mißverständnisse, wenn man mit einander „reden“ kann und sich versteht.

Durch die Tiergespräche gewinnen Sie einen ganz besonderen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt des Ihnen anvertrauten Tieres und können so auch Ihrer Verantwortung ihm gegenüber gerechter werden.

Einige Beispiele wobei die Tierkommunikation auch Ihnen behilflich sein kann:

Sie könnten

  • erfahren ob es Ihrem Tier gut geht, es sich gesund und wohlauf fühlt oder ob es krank ist, Schmerzen hat. Dies ersetzt natürlich keine Diagnose durch einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker. Es kann aber durchaus hilfreich sein, durch ein Tiergespräch überhaupt erst darauf gestoßen zu werden, daß etwas nicht in Ordnung ist und/oder an welcher Stelle das Tier Schmerzen empfindet.

  • ob sich Ihr Tier eine andere Umgangsweise wünscht

  • ob es sich bei Ihnen wohl fühlt

  • ob und wenn ja wovor sich Ihr Tier ängstigt

  • die Gründe für sein (vielleicht auch unerwünschtes) Verhalten kennenlernen

  • erfahren warum es vielleicht eine bestimmte Trainingseinheit verweigert

  • ob es mit seinem Futter zufrieden ist oder eine Futterumstellung wünscht

  • ob Ihr Tier mehr Auslauf braucht

  • ob es mehr oder eine andere Beschäftigung mit ihm wünscht

  • ob es sich einen Artgenossen wünscht oder lieber nur mit Menschen zusammenlebt

  • ob es ein Trauma erlebt hat

  • wie seine Vergangenheit war (wenn Sie es z.B. aus dem Tierheim haben)

  • ob und wenn ja welche Mißverständnisse bestehen

  • ob es von früheren Besitzern mißhandelt wurde

  • und vieles mehr.....

Sie könnten Ihrem Tier vermitteln lassen

  • warum Sie mit ihm zum Tierarzt gehen; es impfen lassen wollen

  • warum Sie darauf bestehen müssen, daß es eine verordnete Diät einhalten muß

  • warum Sie es nicht bei allen Besorgungen mitnehmen können

  • warum Sie von ihm ein bestimmtes Verhalten wünschen und ein anderes nicht

  • warum Sie plötzlich alles in Kisten und Kartons einpacken (Umzug)

  • wie sehr Sie sich über es freuen und wie dankbar Sie sind, daß es bei Ihnen ist

  • und vieles mehr.....

Kurzum die Tierkommunikation ermöglicht eine bessere Verständigung, dient somit der Harmonie im Miteinander und erleichtert das (all-)tägliche Zusammensein von Mensch und Tier.


Tiergespräche – vor Ort und auf Distanz


Ein Tierkommunikator kann Tiergespräche vor Ort oder auf Distanz durchführen. Da es sich um einen telepathischen Kontakt handelt, ist es nicht notwendig dem Tier gegenüber zu sitzen.

Neben den Angaben über Fragen und Themen die Sie abgeklärt haben möchten, werden bei einer Tierkommunikation auf Entfernung noch ein Foto des Tieres auf dem es alleine zu sehen ist (möglichst von vorne, Augen gut sichtbar und unverblitzt) und Angaben wie Name des Tieres, Aufenthaltsort gebraucht. Diese Angaben benötigt der Tierkommunikator um leichter einen Kontakt zum Tier aufbauen zu können.





Hierbei spielt es keine Rolle wie groß die Entfernung zwischen Tierkommunikator und Tiergesprächspartner ist, ob eine Straße weiter, in einem anderen Land, Kontinent und noch darüber hinaus........


Spezielle Formen der Tiergespräche


Sterbebegleitung / Kontakt zu einem verstorbenen Tier

Irgendwann kommt leider der Tag an dem wir von unserem Tierliebling Abschied nehmen müssen. Manchmal kommt dieser Zeitpunkt rasch und überraschend, oftmals ist es ein längerer Prozeß. Hilfreich kann es da für beide Seiten sein, sich darüber austauschen zu können.

Nichts geht verloren – keine Seele, auch keine Tierseele.

Mit Hilfe der Tierkommunikation ist es auch möglich, Kontakt zu einem verstorbenen Tier aufzunehmen.

Manchmal fällt es schwer loszulassen zu können, weil man sich nicht richtig verabschieden konnte oder dem Tier gerne noch etwas sagen möchte. Manchmal quält die Frage: War es richtig das Tier einschläfern zu lassen? Vielleicht möchten Sie gerne wissen wie es Ihrem Tiergefährten jetzt geht, wie es da ist wo er sich jetzt aufhält oder ähnliches...

Die Tierkommunikation kann Ihnen hierbei behilflich sein. Bitte besuchen Sie hierfür auch mein Seite: Sterbebegleitung / Trauerarbeit

Doppelbefragungen

Manchmal gibt es Probleme zwischen zwei (Haus-)Tieren. Durch die Befragung beider Tiere können wir ihre jeweilige Sichtweise kennenlernen und leichter Lösungswege finden, damit sie besser miteinander klar kommen.






Wie läuft eine tierkommunikatorische Beratung ab?







In der Regel besprechen zunächst Tierkommunikator und Tierbesitzer tel. oder per eMail worum es geht, welche konkreten Fragen vorliegen. Hierbei werden auch einige Daten vom Tierbesitzer und dem Tier aufgenommen.

Dann versucht der Tierkommunikator mit dem Tier telepathisch Kontakt aufzunehmen, ihm den Sinn seiner Kontaktaufnahme zu verdeutlichen und die Fragen und Wünsche zu übermitteln. Hierbei benutzt er, wie auch das Tier, Bilder und Gefühle. Wenn das Tier gerade keine Lust hat, wird ein Gespräch zu einem anderen Zeitpunkt versucht. Erzwingen kann man ein Tiergespräch nicht.

Kommt ein Gespräch zu Stande übermittelt das Tier seine Mitteilungen in Sekundenschnelle. Die Antworten des Tieres werden notiert (teilweise überholt sich der Tierkommunikator dabei selber  ;) ) und anschließend dem Tierbesitzer mitgeteilt

Auch Tiere sind Individualisten; die einen kommunizieren ausschweifend, die anderen eher kurz und bündig. Die einen sind eher kompromißbereit, die anderen
sehr bestimmend. Einige sind eifrig bei der Sache, andere lassen sich durch alles ablenken. Geduld, Ruhe und Einfühlungsvermögen sind daher sehr gefragt

Bei der Befragung vor Ort kommt der Tierkommunikator zu Ihnen nach Hause und spicht mit dem Tier in seiner gewohnten Umgebung. Hierfür wird ein Termin vereinbart, bei dem das Tier in seinem Tagesablauf eher eine Ruhephase hat und versorgt ist. Ein knurrender Magen und warten auf die Fütterung trägt nicht gerade dazu bei, sich auf eine Kommunikation zu konzentrieren und auch wenn es die gewohnte Zeit zum Spazierengehen oder Spielen ist, hat das Tier wenig Lust sich mit etwas anderem zu beschäftigen. Es ist aber nicht nötig, daß das Tier dem Tierkommunikator ruhig gegenüber sitzt oder steht, es kann ganz normal seiner jeweiligen Beschäftigung nach gehen, denn das Tiergespräch läuft ja auf mentaler Ebene ab. Meistens halten die Tiere aber etwas inne und schauen einen an, wenn der Kontakt „steht“.

Bei der Befragung auf Distanz wird mit Hilfe der Daten und des Fotos ein Kontakt hergestellt. Danach wird genauso vorgegangen wie bei einer Befragung vor Ort.

Über den Verlauf des Tiergesprächs wird ein Gesprächsprotokoll erstellt, welches dann per eMail oder Post zugesandt wird. Auf Wunsch findet meist anschließend eine telefonische oder persönliche Beratung hierüber statt.

Ein Vorteil bei der Befragung vor Ort ist, daß direkt die Antworten übermittelt und sich vielleicht daraus neu ergebende Fragen sofort anschließend gestellt werden können. Allerdings darf die Dauer eines Gesprächs auch nicht übertrieben werden (siehe oben).

Ein Vorteil bei der Befragung auf Distanz ist, daß das Tier nicht so leicht abgelenkt wird und bei einer Gesprächsablehnung der Versuch an einem anderen Tag neu gestartet werden kann. Außerdem fallen keine Fahrtkosten an.

Bei der Bearbeitung von größeren Problemen ist es empfehlenswert mehrere Gespräche in regelmäßigen Abständen durchzuführen, um den jeweiligen Ist - Zustand zu ermitteln und eventuelle Maßnahmen hierauf neu auszurichten.




Wie ein Tierkommunikator seine Aufgabe verstehen sollte


Er sollte sich als Dolmetscher zwischen Tierbesitzer und Tier verstehen. Er sollte vermitteln und das gegenseitige Verständnis fördern, um so eine bestmögliche Harmonie und Zufriedenheit im Zusammenleben zu ermöglichen.

Er sollte dabei bemüht sein, beiden Seiten gerecht zu werden und sich nicht als „Handlanger“ des Tierbesitzers sehen. Ich bitte diese harten Worte zu entschuldigen, aber sein Tätigkeitsbereich sollte nicht aus Aufträgen nach dem Motto: „Sagen Sie meinem Tier; entweder .... oder ......“ bestehen.







Umgekehrt ist ein Tierhalter auch nicht dazu verpflichtet jeden Wunsch seines Tieres zu erfüllen. Viele Tiere wünschen sich z.B. Nachwuchs, was ja nicht immer erfüllbar ist. Hilfreich ist es aber, dem Tier die Gründe hierfür zu übermitteln. Mit Begründungen läßt sich alles leichter akzeptieren.

In Tiergesprächen kommt es mitunter auch zu Eindrücken über das Zuhause und die Familie des Tierbesitzer. Das hierüber gegen
über anderen Stillschweigen zu bewahren, ist selbstverständlich.

Ein Tier kann bei einer Tierkommunikation Schmerzen ansprechen. Dies wird selbstverständlich vom Tierkommunikator an Sie weitergegeben. Es handelt sich hierbei aber ausschließlich nur über eine Weitergabe der gesandten Informationen und in keiner Weise um eine Diagnose. Bitte suchen Sie dann möglichst umgehend einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker Ihres Vertrauens auf und lassen Sie Ihr Tier fachmännisch untersuchen.

        

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 Verwendung der Tierbilder mit Genehmigung von Adolf Kraheck, © 2010 Adolf Kraheck

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